Westlich von Brakel befindet sich der "Amtmannsteich". Neben diesem im Schatten von Pappeln gelegenen Kaltteich gibt es eine ehemalige Wiese, die durch NABU-Aktive mit heimischen Sträuchern bepflanzt wurde. Ebenfalls wurden mit Hilfe eines Baggers zwei weitere Tümpel ausgehoben. Auch die im Gebiet vorhandenen Kopfweiden werden regelmäßig gepflegt.
Der Gehölzstreifen entlang des Fußweges wurde im Herbst 2011 gepflegt, indem dort wachsene Bäume und Sträucher zurückgeschnitten wurden, um eine Verdichtung der Hecke zu erzeugen, da sich so weitere Astgabeln bilden. Die Hecke bietet so viele Brut- und Versteckplätze für Vögel und andere Tiere.
Im Dezember 2011 wurden fünf Schwarzpappeln nachgepflanzt, da die Stadt Brakel zuvor einige der am Ufer des Amtmannsteiches stehenden alten Bäume fällen lassen hatte. NABU-Mitglied Jürgen Kräutle setzte sich deshalb mit der Stadt Brakel in Verbindung, und organisierte die gemeinsam finanzierte Neupflanzung der heimischen Schwarzpappeln um den charakteristischen Lebensraum "Kaltteich" für die dort lebenden Amphibien und Wasserpflanzen zu erhalten.
Eine Brakeler Pfadfindergruppe führte im Januar 2012 einen Arbeitseinsatz am Amtmannsteich durch. Es wurde Müll gesammelt, ein Lesesteinhaufen als Lebensraum für Reptilien angelegt und das Schnittgut der Weiden zu einer "Benjeshecke" aufgeschichtet. So wurde ein Versteck- und Nistplatz für Kleintiere geschaffen und außerdem der Zugang für Passanten zum Gebiet erschwert um den in den Tümpeln lebenden Amphibien eine ungestörte Entwicklungsphase zu ermöglichen.
Über weitere neuere Aktivitäten berichtet dieser Artikel aus der Schriftenreihe Egge-Weser.
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