Unsere Hornissen-Seiten:
von Theo Elberich
Im Jahr 2000 wurde ich durch einen Zufall auf den Hornissenschutz aufmerksam. Ich betätigte mich zwar schon seit etwa 1980 aktiv im Naturschutz im Kreis Höxter, aber vor Hornissen hatte auch ich
Angst, bedingt durch die früher übliche falsche Aufklärung. Die Warnung meiner Eltern, sieben Hornissen töten ein Pferd usw., klingt mir heute noch in den Ohren. Als gelernter Tischler hatte ich
bisher ehrenamtlich schon sehr viele Nisthilfen für den NABU-Kreisverband-Höxter gebaut.
So fing mein Hornissenschutz im NABU-Höxter an: Ein Biologielehrer aus Höxter wollte im Jahr 2000 einen Hornissenkasten von mir gebaut haben, da er ein Hornissenvolk aus einen Meisenkasten in einen Hornissenkasten umsiedeln wollte. Ich baute gleich zwei Kästen, um einen für den NABU-Infostand zu haben. Da nun mein Interesse an Hornissen geweckt war informierte ich mich weiter. Thomas Büdenbender, zu der Zeit Schriftführer im NABU-Höxter, besorgte einiges aus dem Internet. Auch das Buch „Schützt die Hornissen“ von Robert Ripberger und Claus-Peter Hutter wurde angeschafft. Außerdem besorgte ich mir über Schwegler das Video „Wenn Hornissen umziehen“, von Robert Ripberger.
Nachdem ich mich mit der gesamten Lektüre und dem Video intensiv befaßt hatte war für mich die Wichtigkeit des Hornissenschutzes klar verständlich. Es wurden sofort 10 Hornissenkästen selber gebaut, die von der Bezirksregierung in Detmold bezuschußt wurden. Bei einer Wehrführerbesprechung in der Feuerwehrleitstelle in Brakel und in der Presse wurde dann für den Hornissenschutz geworben, die Ungefährlichkeit und Nützlichkeit der Hornissen dargestellt. Auch wurden alle Ordnungsämter der Städte im Kreis Höxter angeschrieben und über den Hornissenschutz des NABU-Höxter informiert.
2001 erreichten mich etwa 45 Anrufe von betroffenen Bürgern, bei 25 wurde eine Beratung vor Ort durchgeführt und nur zwei Nester umgesiedelt. In den Jahren 2002 und 2003 erreichten mich
etwa die gleiche Zahl an Anrufe, auch waren die Beratungsgespräche etwa gleich. Umgesiedelt wurden in 2002 vier und in 2003 wieder nur zwei Hornissennester. Ich sehe meine Aufgabe in der Beratung
der von Hornissen Betroffenen und in der Absicherung von eventuell störende Nester. Eine Umsiedlung ist nur in den seltensten Fällen erforderlich.
Auf den nachfolgenden Seiten werden Sie nur kurz über Hornissen und Hornissenschutz informiert. Falls Sie umfangreichere Informationen benötigen oder sich mit Hornissenschutz befassen
möchten, sollten Sie sich umgehend bei unserer Beratungsstelle melden.