Hilfe für die Schleiereule

Sicherer Brutplatz

Auch für die Schleiereule gibt es spezielle Nistkästen, in denen sie bei geeigneter Anbringung gefahrlos brüten kann. Sonst räubert häufig ein Marder oder Waschbär das Gelege aus.

 

Die Mitglieder des NABU Höxter haben in der Vergangenheit viele Schleiereulen-Nistkästen gebaut und diese in Scheunen und landwirtschaftlichen Gebäuden angebracht. Im Jahr 1998 gab es in den Nistkästen im Kreis Höxter knapp 100 Bruten!

Schleiereulennistkästen Foto: D.Schiller

In der Umgebung von Brakel betreuen die Aktiven des NABU zwei stillgelegte Trafotürme. Sie wurden schon vor einigen Jahren umgerüstet, nun hängen im Innenraum unter anderem Nistkästen für die Schleiereule.

 

Diese müssen regelmäßig kontrolliert und gereinigt werden - allerdings nur, wenn auch eine Brut stattgefunden hat.

 

Dies war leider in den letzten Jahren nicht der Fall, an einem Kasten wurde vor wenigen Jahren eine verendete und verletzte Schleiereule gefunden.

 

Es bleibt also zu hoffen, dass sich bald neue Schleiereulen einfinden.

 

Trafoturm mit Schleiereulenkasten Foto: D.Singer

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                      Stand: 12.05.2012