Die große Wanderung beginnt

Amphibien durch Straßenverkehr gefährdet

von David Singer

 

Es ist wieder so weit: Die Amphibienwanderung beginnt! Die Tiere, vor allem Erdkröten, aber auch seltenere Molche, wie der Kammmolch, sind nun besonders in den Abendstunden und in der Morgendämmerung bei feuchter und milder Witterung unterwegs. 

 

Deshalb ruft der NABU Höxter die Autofahrer dazu auf, besonders an betroffenen Stellen in der Nähe von Gewässern sehr langsam zu fahren und die Straßensperrungen und Hinweisschilder ernst zu nehmen. 

 

Schon bei einer Geschwindigkeit von mehr als 30 km/h sterben die empfindlichen Tiere, auch wenn sie nicht direkt vom Reifen getroffen werden. Die Sogwirkung sorgt für das Platzen von Blutgefäßen!

 

Die Landschaftsstation im Kreis Höxter hat an den am stärksten betroffenen Stellen auch in diesem Jahr wieder Krötenzäune aufgestellt, die von ehrenamtlichen Helfern betreut werden. Jeden morgen werden dort die Amphibien aus den Sammelboxen befreit und über die Straße getragen.

 

Weitere Informationen zur Situation im Kreis Höxter: www.landschaftsstation.de

 

Meist im Doppelpack unterwegs: Die Erdkröte (Bufo bufo) / Foto: D. Singer
Meist im Doppelpack unterwegs: Die Erdkröte (Bufo bufo) / Foto: D. Singer

Aus dem Jahr 2013

Zur Leseansicht klicken! / Quelle: Neue Westfälische
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