Streuobstwiesenschutz

Obstbaumpflanzungen zum Erhalt traditioneller Kulturlandschaft

Auch der Streuobstwiesenschutz ist mittlerweile ein fester Bestandteil der Arbeit des NABU Höxter. Es folgen einige Berichte über die verschiedenen Arbeitseinsätze.


Aktion Obstbaumschnitt

Pflegeschnitt am Bohlenweg


 

Es gab viel zu tun. Auf dem guten Boden wachsen auch die Apfel- und Birnbäume kräftig. Und so war es im Februar 2014 an der Zeit, den Zuwachs zu reduzieren und auf eine gewisse Wegefreiheit  zu achten. Der Winterschnitt lässt auch einen größeren Rückschnitt zu und der Baum bekommt die richtige Form. Fünf Personen waren an drei Tagen im Einsatz. Die Schnittstellen heilen  bei dem milden Wetter sehr gut. Mehrfach sprachen auch Passanten uns an und sie erfuhren etwas über den NABU - Höxter. Danke an die Stadt Brakel, die das Einsammeln der Zweige übernimm. Im Frühjahr sind weitere Einsätze geplant.



Obstbaumpflanzung 2013

10 Birnbäume im Rieseler Feld gepflanzt

Auch an den Feldwegen im Rieseler Feld bei Brakel-Riesel wurden Anfang April 2013 auf Initiative von NABU-Mitglied Jürgen Kräutle zehn hochstämmige Birnbäume alter Sorten gepflanzt um die dortige Obstbaumallee zu verjüngen. 6 NABU-Aktive waren mit dabei.

Fotos: M. Kräutle

 

 

Heimatverein Bellersen und NABU am Schmandberg aktiv

Im Rahmen des Projektes "Umweltschützer haben einen Namen" wurden Anfang April 2013 in der großen Streuobstwiese am Schmandberg bei Bellersen 71 Obstbäume gepflanzt. Mehr Informationen dazu finden Sie auf der Projektseite zum Schmandberg.  

Fotos: Sebastian Düsenberg


Obstbäume für den Steinkauz

58 Obstbäume alter Sorten in Erkeln gepflanzt

Um die traditionelle Kulturlandschaft, welche nicht nur Lebensraum des bedrohten Steinkauzes und vieler anderer Arten, sondern auch ein ästhetisch schöner Bestandteil der bäuerlichen Landschaft ist, zu erhalten, wurden am 23. und 24.3.2012 in den Wiesen rund um Erkeln 58 junge Obstbäume alter Sorten gepflanzt. Die wenigen Aktiven des NABU Höxter wurden dabei von Mitgliedern der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft im Kreis Höxter sowie besonders vom Heimatverein Erkeln unterstützt. Dieser hatte auch vorher das Ausheben von Pflanzlöchern durch einen Bagger organisiert.

Bei dieser gemeinschaftlichen Aktion konnte so effektiv dem Wandel der Landschaft zu großen landwirtschaftlichen Monokulturen lokal entgegengewirkt werden und die Zukunft der Obstwiesen rund um Erkeln ein Stück weit gesichert werden.

Vielen Dank an alle Beiteiligten für den großen Arbeitseinsatz!

 

Mehr zum Projekt Steinkauz! 

Pressebericht / Quelle: Neue Westfälische 28.3.12
Pressebericht / Quelle: Neue Westfälische 28.3.12